christophmueller.org

Student, Skåne, Silicon, Stuff...

Hasta La Vista

Ich habs getan - das neue hochgepriesene Windows Vista heruntergeladen (3,5GB DVD-image) - die soll ein erster Blick aus Sicht eines Linuxnutzers auf dieses neue “Betriebssystem” aus dem Hause Microsoft werden - mein Komentar ist natürlich nur meine bescheidene Sicht auf die Dinge - und sicher nicht sehr objektiv - nun aber zum eigentlichen Thema. Mein System ist mein Samsung X20 1600 II mit 1,6Ghz Pentium M und 512MB Ram sowie einem Ati X600 Mobility Radeon Grafikchip.Ersteinmal positiv ist das es sich bei der Installationsdvd um ein Standard Isoimage handelt welches auch unter Linux mit Firefox heruntergeladen werden konnte und auch die Registrierung für die Seriennummer problemlos klappte - gefragt wurde nur nach eMail, Passwort, Land sowie Vor und Nachname sowie der gewünschten Nutzung. Die Vergabe klappte reibungslos und wenig später hatte ich meine Seriennummer in der Hand. Nach einer dreistündigen Downloadorgie war dann auch das Iso auf der Platte sowie wenig später auf einer DVD. Im Gegensatz zu Windows XP startet gleich ein grafischer Installer welcher als Installationsziel auch meine vorgesehene logische Partition akzeptierte was mich schonmal positiv überraschte. Nachdem man die Eula abgesegnet hatte und die Seriennummer eingegeben hatte startete dann auch die eigentliche Installation welche ca 2 Stunden in Anspruch nahm - bedauerlicherweise ;-) fehlte die bisher übliche Selbstbeweihräuscherungsorgie in Form von Nagscreens, ein dezent am unteren Bildschirmrand untergebrachter Balken zeigte den Installationsfortschritt an… Wie schon nach alter Windowstradition üblich geht auch Windows Vista nicht gerade zimperlich mit dem Masterbootrecord um - der war nach der Installation nämlich überschrieben und so mein Grub zunächst nicht erreichbar - wann kapiert Microsoft das endlich grrr….

Der Desktop mit der neuen Aerooberfläche

Als dann der Desktop endlich erschien bewahrheiteten sich meine Befürchtungen - das ganze System (welches sich stolze 7,18GB auf der Platte genehmigt) läuft mit der neuen Oberfläche recht zäh und der Lüfter des Notebooks säuselte fast ständig vor sich hin - nicht sehr befriedigend. Positiv ist das neue Design an sich IMHO schon - es wirkt wesentlich seriöser (nicht so Teletubbimäßig) als Luna unter XP und man muss nicht mehr auf “Start” klicken um das System herunterzufahren - die Beschriftung wurde wegrationalisiert und lediglich die Windowsfahne blieb übrig. Nett ist auch die Oberfläche im semitransparenten Milchglasdesign - nur fürchte ich das dahinter die gesamte Systemleistung verloren geht - was sich durch Abschaltung der neuen Aerooberfläche zu bestätigen scheint - das System ist nun deutlich flinker und leiser - sieht aber wieder aus wie zu NT 4.0- Zeiten. Das reicht jetzt aber fürs erste, wahrscheinlich wird es die Woche noch einen zweiten Artikel geben…

Comments